Kredite & Konten

Günstige Kredite und Konten im Vergleich

Online Depot Vergleich

Ein Depotkonto ist immer dann notwendig, wenn Aktien, Investmentfonds oder festverzinsliche Wertpapiere gekauft werden sollen. Doch die Konditionen der Banken unterscheiden sich mitunter deutlich. Tendenziell werden die günstigsten Depotkonten von Online Brokern oder Direktbanken als Online Depot angeboten. Welche Bank das für Ihre Bedürfnisse passendste Depotkonto anbietet, erfahren Sie im nachfolgenden Online Depot Vergleich.
 
Anbieter Kosten p.a.
Order ab angebotene
Fonds
Fonds
rabattiert
Online Depot
eröffnen

comdirect

kostenlos 4,90 €
ca. 10.000
ca. 4.000
Direkt zur Bank

DAB bank

kostenlos 4,95 €
5.000
5.000
Direkt zur Bank

TARGOBANK

kostenlos 9,99 €
über 2.200
über 2.200
Direkt zur Bank

S Broker

kostenlos 9,95 €
6.000
ca. 3.800
Direkt zur Bank

OnVista

kostenlos
5,99 €
über 700
ca. 650
Direkt zur Bank

Filialbank vs. Online Depot

Privatanleger haben die Möglichkeit, ihr Depotkonto bei der Bank vor Ort oder aber bei einer Direktbank im Internet zu führen. Die Online-Depotführung hat dabei den Vorteil, dass Anleger ihre Wertpapiertransaktionen direkt von zu Hause aus erledigen können. Die Online Broker werden ihren Depotinhabern hierzu die notwendige PIN sowie die TAN-Nummern zusenden. Im Unterschied zur Depotführung über die Hausbank erhalten Kunden bei den Online Depots allerdings keine Beratung bei der Ausführung von Orders, sodass diese Depotkonten insbesondere von Anlegern genutzt werden, die ihre Wertpapiergeschäfte eigenverantwortlich ausführen möchten.

Bevor das Depotkonto eröffnet wird, sollten Depotkunden allerdings die Kosten und Gebühren des jeweiligen Kontos prüfen. Dabei kann nicht pauschal gesagt werden, welches Depot für welchen Anleger ideal ist, denn die Konditionen orientieren sich sowohl an der Depothöhe, als auch am durchschnittlichen Ordervolumen sowie an der Anzahl der Orders pro Jahr. Der obige Depotkonto Vergleich, bei dem diese Parameter berücksichtigt wurden, zeigt übersichtlich, welcher Broker aktuell das günstigste Depotkonto bereitstellt. Bei diesem Vergleich wird zudem offensichtlich, dass insbesondere die Direktbanken, bei denen die Depotführung online erfolgt, die günstigsten Gebühren aufweisen.

In der Regel werden die Depotkonten hier sogar kostenlos geführt, lediglich für Aktienorders sind Gebühren fällig. Einige Broker bieten hierbei bis zu fünf Orders pro Monat kostenlos, erst darüber hinausgehende Orders werden mit Gebühren belegt. Andere Anbieter hingegen berechnen Pauschalgebühren für Wertpapierorders, mit denen Anleger bis zu 80% gegenüber den Filialbanken sparen können. Sofern sich Anleger für den Kauf von Investmentfonds entscheiden, können diese bei Direktbanken und Online Brokern oftmals mit einem Rabatt auf den Ausgabeaufschlag oder sogar kostenlos gekauft werden.

Online Depotkonto eröffnen

Wer sich schließlich für ein kostengünstiges Depot entschieden hat, kann dieses direkt online eröffnen. Hierzu ist lediglich der auf der Internetseite des Brokers vorhandene Depoteröffnungsantrag auszufüllen. Wie bei jeder Kontoeröffnung auch, benötigen die Banken hierfür die persönlichen Daten des Depotinhabers (Name, Anschrift, Geburtsdatum) sowie Informationen über seine bisherige Anlagestrategie. Da die Banken bei der Führung von Depots auf die Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) verpflichtet sind, müssen Depotinhaber weiterhin Fragen zu ihrer Risikotragfähigkeit (Einkommen, Vermögen) sowie zur Risikoeinstellung beantworten.

Auch wird die Angabe über bereits erfolgte Wertpapiergeschäfte benötigt, um die bisherigen Erfahrungen des Kunden einschätzen zu können. Nur dann, wenn alle Angaben vollständig sind, kann das Depotkonto eröffnet werden. Neben dem eigentlichen Wertpapierdepot wird weiterhin ein Gegenkonto für die Abrechnung der Orders benötigt. Vielfach bieten die Broker hierzu ein kostenfreies Tagesgeldkonto, welches zudem eine hohe Guthabenverzinsung bietet.

Die Depoteröffnung wird in der Regel einige Tage nach der Zusendung des Depoteröffnungsantrages an den Broker oder die Bank erfolgen. Von diesem Zeitpunkt an sind Wertpapierorders möglich.

Weiterführende Informationen:

1. Wikipedia [ Wertpapierhandelsgesetz ]
2. Computerbetrug.de [ Homebanking mit PIN und TAN ]