Dispo-Kredit der Münchner Bank
Der Dispo-Kredit der Münchner Bank kann von Privatkunden in Anspruch genommen werden, um ihren kurzfristigen Kreditbedarf zu decken und um finanziellen Engpässen unbürokratisch begegnen zu können. Der Kredit in Form eines Überziehungsrahmens wird auf dem Girokonto des Kunden eingerichtet, das in drei verschiedenen Varianten angeboten wird. Anders als die meisten Privatkredite, ist der Dispo-Kredit der Münchner Bank nicht durch eine Laufzeit begrenzt und frei von einer strikten Tilgungsvereinbarung.
Der Kunde kann die Finanzierungsmittel so lange wie gewünscht in Anspruch nehmen und jederzeit auf den Dispo-Kredit zurückgreifen. Für die Rückzahlung können jederzeit Überweisungen oder Bareinzahlungen auf das Girokonto vorgenommen werden. Darüber hinaus mindern auch alle weiteren Gutschriften auf dem Girokonto, wie beispielsweise die laufenden Gehaltseingänge, den Umfang des beanspruchten Kredites.
Die Höhe der Kreditlinie wird in einem persönlichen Beratungsgespräch festgelegt und orientiert sich an der finanziellen und wirtschaftlichen Situation des Kunden. Eine wichtige Voraussetzung für die Bewilligung des Überziehungsrahmens ist, neben der Volljährigkeit des Kunden, auch ein regelmäßiges Einkommen. Dieses kann anhand der vergangenen Kontobewegungen und Zahlungseingänge auf dem Konto belegt werden und dient der Münchner Bank als einziger Nachweis über eine gute Bonität.
Bei Bedarf kann der Dispo-Kredit jederzeit den Finanzierungswünschen des Kunden angepasst und erhöht oder verringert werden. Zinskosten fallen in jedem Falle nur dann an, wenn der Kreditrahmen in Anspruch genommen wird und ergeben sich aus dem abgerufenen Betrag und dem Sollzinssatz. Dieser beträgt derzeit (Stand: 10. Juni 2010) 13,50% p.a. für Verfügungen innerhalb des Kreditrahmens und 18,50% für Verfügungen, die darüber hinausgehen. Die Abrechnung der Zinskosten erfolgt alle drei Monate.
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