Kredite & Konten

Günstige Kredite und Konten im Vergleich

Die Anschlussfinanzierung

Bei einer Immobilienfinanzierung schließt der Käufer einer Immobilie mit seiner Bank einen Kreditvertrag ab, der meist eine Laufzeit von 25 bis 30 Jahren hat. Die Zinsbindung für dieses Darlehen beträgt aber nur 10 bis 15 Jahre. So erhält der Kreditnehmer von seiner Bank einige Wochen vor Ablauf dieser Zinsbindungsfrist ein Angebot über eine Anschlussfinanzierung.

Doch sollte sich der Kunde gut überlegen, ob er dieses annimmt. Denn es gibt manchmal gute Gründe, das Kreditinstitut zu wechseln und die zweite Finanzierungsrunde mit einer anderen Bank zu starten. Aber auch wenn der Kreditnehmer eigentlich keinen Grund hat die Bank zu wechseln, sollte er selbst rechtzeitig vor Ablauf der Zinsbindung die eine oder andere Bank wegen einer Weiterfinanzierung seiner Immobilie anfragen. Sind die Konditionen dort besser, und der Kunde kann im Vergleich zu seiner bisherigen Bank auf die Gesamtlaufzeit der Finanzierung gesehen viele tausend Euro sparen, sollte ein Wechsel in Betracht gezogen werden. Das gilt vor allem dann, wenn die bisherige Bank nach Rücksprache mit den Konditionen des Mitbewerbers nicht konkurrieren kann oder will.

Aber mit wem man die Anschlussfinanzierung auch durchführt; der Immobilienbesitzer tut gut daran, während der ersten Phase der Finanzierung möglichst viel Geld anzusparen, um damit das Hypothekendarlehen der Anschlussfinanzierung möglichst niedrig zu halten, oder eventuell sogar einen Teil des Kredites vorzeitig zu tilgen.

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